Artist-in-Residence im Château (St. Louis, Senegal)

MÄRZ 2017. Das Château in St. Louis (Senegal) hat mich eingeladen, für einen Monat ein Foto-Kunst-Projekt zu realisieren. Hingefahren bin ich mit der Idee, die Serie VORGARTEN, die ich letztes Jahr in Köln zur photoszene fotografiert habe - an die Stadt dort angepasst - fortzusetzen. Weil die Häuser in St. Louis keinen Vorgarten haben, dafür aber immer einen Innenhof, um den herum die Zimmer angeordnet sind und in dem sich die BewohnerInnen treffen, wurde aus dem COUR AVANT das Projekt COUR INTÉRIEURE.  

Viele der Häuser auf der „Île“ sind aus Kolonialzeiten (und zur Zeit noch als Weltkulturerbe klassifiziert), die Langue du Barbarie wird hauptsächlich von Fischern und Familien bewohnt. Mich hat interessiert, welche Verbindung die BewohnerInnen zu den Gebäuden haben, in denen sie wohnen oder arbeiten. Das Château-Team und der Verein entre’vues haben mir viele Türen geöffnet. In den Häusern oder Innenhöfen habe ich BewohnerInnen (möglichst im Zusammenhang mit dem Gebäude) portraitiert und zu Haus und Wohnen gefragt.

Enstanden ist daraus eine Foto-Installation mit 70 Bildern, zusammengestellt zu 14 Text-Bild-Montagen: aufgehängt an einem Ring mit einem Meter Durchmesser. Am Ring hängen Fäden, an denen die Bilder von oben nach unten befestigt sind, die Geschichten werden von links nach rechts im Kreis erzählt. Zusätzlich wurden 50 Portraitfotos während der Abschluss-Ausstellung per Beamer an die Wand projiziert.

Dankesehrvielstmals für die Artist-in-Residence-Unterstützung an Annette Roesener, Anke Zimmermann, Beate Gördes, Birgit Sommer, Birgitta Illerhaus, Gaby Ludwig, Gerhard + Agnes Freude, Hedi Gies, Ingrid Bäumer, Irene Mukasa-Erben, Katja Duregger, Kerstin Brandes, Kristin Kunze, Margret Riggert, Maria Zemp, Nathalie Arroyas, Olivia Ockenfels, Robin Kurka, Ruth Freude, Ruza Andlar, Sabine Volmert, Steffen Beitz, Susanne Reiff, Thomas Schick, Tina Bender (und alle anderen, die nicht genannt werden wollten)!

Bilder der Ausstellung auf der facebook-Seite des Château
> hier ansehen

 

AFRIKANISCHES WELTALBUM

Bilder, Worte, Wege von und mit (afrikanischen) Familien,
die auf verschiedenen Kontinenten leben

Als Weltinteressierte ist meine Frage, wie Migration erlebt wird, wenn alle Kinder einer Familie von ihrem Geburtsland weg auf andere Kontinente wechseln. Und es ist mein Anliegen, Menschen aus unterschiedlichsten Lebensbereichen und Ländern in ihrer Individualität zu portraitieren. Wenn möglich, dabei (bildliche und inhaltliche) Verbindungen zu schaffen und seriell zu arbeiten.

Über den Kontakt zu drei afrikanischen Familien (Kamerun, Sansibar, Liberia) hat das Projekt 2011 begonnen. Für die Ausstellung „Heimat – (k)ein Ort“ im KunstForumEifel Gemünd habe ich eine Installation mit Telefon, Ton und Bildern entwickelt: im Telefon sind in Endlosschleife die zusammengeschnittenen Interviews der Familie aus Kamerun (zum Thema Heimat) zu hören. Neben dem Telefon liegt ein „Telefonbuch“ mit den übersetzten Interviews und Portraits der Familie.

Das Weltalbum ist ein Projekt im Prozess, es entwickelt sich dauerhaft weiter und verändert sich durch die weiteren Kontakte mit den Familien.

Fotografie, Layout Buch, Interview, Video, Installation

Hier das Interview hören: > Audiofile

Hier die Installation in der Ausstellung sehen (Bildgalerie):

       

Hier das Buch, das in der Installation neben dem Telefon liegt,
als flip-PDF ansehen:


Vie vécu – gelebtes Leben

Dieser Ort ist irgendwo. Er erlebt dasselbe Schicksal wie viele andere Höfe auf dem Land: die Kinder sind ausgezogen, die Eltern bleiben, werden dort alt und sterben. Die Nachfahren verbinden sich an neuen Orten und der über Generationen von der Familie belebte Ort bleibt mit dem Abschied der Alten allein zurück. Und dennoch – nach vielen Jahren ohne sie – bleibt ihr Leben immer gegenwärtig.

Fotografie, Layout und Texte Buch, Video

> hier ansehen

> hier auf vimeo auf dem ganzen Bildschirm in HD ansehen.

 


Frauen in Ruanda

Im Dezember 2013 war ich zu Besuch bei SEVOTA, einer Witwenorganisation in Ruanda. Serie mit bearbeiteten Bildern.

Galerie ansehen: auf eines der Bilder klicken.


Das Haus

Die Eltern sind gestorben, das Haus wird ausgeräumt.
Es bleibt die Erinnerung an das Gestern.

Fotografie, Layout Buch (Video ist in Arbeit)

> Hier das Buch als flip-PDF ansehen:


FeuerHOLZ!

... aufgenommen während des Schwärzens der Skulpturen.
Serie | 20 x 30 cm | hinter Plexiglas aufgezogen


Matronen in der Eifel

Für die Ausstellung „meine Matronen“ in Nettersheim im kuba, Naturzentrum und „Kloster“. Serie mit 3 Bildern | bearbeitet | Format 60 x 40 cm | Direktdruck auf Alu-Dibond | 2011

Galerie ansehen: auf eines der Bilder klicken.

         


 Auf dieser Seite sind Fotografie und Projekte ab 2010 zu sehen.